Wussten Sie, dass...

2016 im
GPR Klinikum
1.222 Babys
geboren wurden?

GPR
Kontakt

 


Chefarzt Prof. Dr. med. 
Eric Steiner


Telefon:  06142 88-1316
Telefax:   06142 88-1223

E-Mail: frauenklinik@
GP-Ruesselsheim.de
 

 

Funktionsbereiche

 

Pränataldiagnostik

Wird im Laufe der Schwangerschaft bei einer routinemäßigen Ultraschall-Untersuchungen eventuell eine Besonderheit festgestellt und diagnostiziert, erfordert dies eine Überweisung zu einem Spezialisten für Pränataldiagnostik. Haben Sie eine Überweisung von Ihrem behandelnden Frauenarzt bzw. Ihrer Frauenärztin vorliegen, vereinbaren Sie in unserer Ambulanz einen Termin zur Pränataldiagnostik.

Hier kann geklärt werden, ob tatsächlich eine Erkrankung, Fehlbildung oder andere Auffälligkeit vorliegt.

 

Alle bei uns eingesetzten Verfahren entsprechen modernsten Standards und geltenden Sicherheitsaspekten.

 

Folgende Untersuchungen werden von uns angeboten:

 

Genetische Diagnostik
• Genetische Beratung (in Kooperation mit der Fachärztin für Humangenetik Dr. B. Schwab, Wiesbaden)
• Nichtinvasive Diagnostik: AFP-Screening, Triple-Test, PAPP-A
• Nackenfaltenmessung 11. - 14. *SSW
• Fetale Blutentnahme 16. - 22. *SSW
• Chorionzottenbiopsie 11. - 12. *SSW
• Amnionzentese (Fruchtwasseruntersuchung) 14. - 16. *SSW

 

Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie können zum Beispiel in folgenden Fällen erforderlich sein:
• erhöhtes Alter der Mutter
• bei bereits einem Kind mit Erbkrankheiten
• Störung der Erbanlagen bei einem der Elternteile
• bei auffälligen Ultraschallbefunden in der frühen Schwangerschaft
Sind in Ihrer Familie Erbkrankheiten bekannt, sollten Sie mit uns über eine genetische Beratung sprechen. Am besten vor einer Schwangerschaft.

 
Ultraschalldiagnostik
Unsere qualifizierte Ultraschalldiagnostik erfolgt nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).
• 1. Screening 9. - 12. *SSW (Intaktheit der Schwangerschaft, Einling/Mehrlinge, Auffälligkeiten)
• 2. Screening 19. - 22 *SSW (Fehlbildungsausschluss/Organscreening), DEGUM II
• 3. Screening 29. - 32. *SSW (Wachstum, Lage, Gewichtsschätzung)
• Dopplersonographische Untersuchungen nach Indikation an mütterlichen/fetalen Gefäßen
• Fetale Echokardiographie (Untersuchung des fetalen Herzens zum Ausschluss von Herzfehlern)

 
*SSW = Schwangerschaftswoche

    

Urogynäkologie

Die Urogynäkologie in der Frauenklinik ist Teil des interdisziplinären Inkontinenzzentrums am GPR Klinikum und umfasst:
• Diagnostik und Therapie von Senkungs- und Harninkontinenzerkrankungen
• Funktionsdiagnostik (Urodynamischer Messplatz, Ultraschall, Urethrozystoskopie)
• Betreuung von Schwangeren mit Risiko für Deszensus oder Harninkontinenz

 

Das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum am GPR Klinikum bietet das gesamte Spektrum der modernen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Genitalsenkung und Harninkontinenz an.
 

Unter zumeist ambulanten Bedingungen werden alle erforderlichen Untersuchungen zur genauen Erkennung von Ursachen von Senkungs- und Inkontinenzerkrankungen durchgeführt. Die möglichen Behandlungsoptionen umfassen ein weites Feld von konservativen Maßnahmen bis hin zu einer Reihe von unterschiedlichen modernen Operationsmethoden. Jede einzelne Patientin erhält einen individuellen und auf ihre Person bezogenen Untersuchungs- und Behandlungsplan, um unnötige und doppelte Untersuchungen zu vermeiden.

 

Weitere Informationen zum Download:

Flyer, Inkontinenz (deutsch), PDF 440 KB

Broschüre, Inkontinenz in türkischer Sprache (mit freundlicher Unterstützung von Lilly Deutschland GmbH), PDF 1,8 MB

    

Operative Gynäkologie

Das Operationsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Eric Steiner berät und betreut Sie bei Fragen zu folgenden operativen Verfahren:

Endoskopische Operationen:
• Diagnostische und operative Hysteroskopien
• Diagnostische Laparoskopien
• Adhaesiolysen
• Tubenerhaltung bei Extrauteringravidität
• Irreversible Kontrazeption
• Organerhaltende und ablative Adnexoperationen
• Operative Behandlung der Endometriose
• Myomenukleationen
• LAVH (laparaskopisch assistierte vaginale Hysterektomie)

 

Abdominale und vaginale Operationen:
• Abdominale Hysterektomie (mit oder ohne Adnexexstirpation )
• Abdominale Adnexoperationen
• Bauchdeckenreduktionsplastiken
• Vaginale Hysterektomien (mit oder ohne Adnexexstirpation)
• Abrasiones
• Konisationen (konventionell oder mit Laser)
• Plastische Korrekturen und Defektdeckungen der Vulva
• Rekonstruktionen des Hymenalringes

 

Onkologische Operationen:
• Radikale Tumorchirurgie mit pelviner und paraaortaler Lymphonodektomie bei Malignomen der Cervix uteri, des Endometriums und der Ovarien und Tuben
• Interdisziplinäre Multivisceralchirurgie mit dem Ziel des kompletten Tumordebulkings
• Vulvektomien mit inguinaler Lymphonodektomie nach dem Sentinelkonzept und funktioneller und kosmetischer Rekonstruktion mit Lappenplastiken

    

Brustkrebs

Diagnostik

Therapiemöglichkeiten

Selbsthilfegruppe

Herzkissen

 

Diagnostik
Drei Untersuchungen der Brust sind wichtig:
• die Tastuntersuchung der Brust (Palpation)
• die Ultraschall-Untersuchung der Brust (Mammasonographie)
• die Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie)
Wenn durch diese Untersuchungen eine Auffälligkeit im Brustgewebe gefunden wird, sollte diese durch eine Biopsie (Gewebeentnahme) abgeklärt werden. In fast allen Fällen ist dies durch eine sogenannte Stanzbiopsie möglich.

 

Die klinische Untersuchung der Brust (und der Achselhöhlen) besteht aus zwei Teilen:
Inspektion

Der Arzt schaut die Brust an, um Veränderung der Haut oder Einziehung zu erkennen. Der Arzt wird Sie hierbei sicher auch bitten, Ihre Arme zu heben, da manche Veränderungen nur so zu erkennen sind.


Palpation
Abtasten der Brust und der Achselhöhlen, um Gewebeveränderungen (sogenannte Knoten) zu erkennen. Wenn Sie einen Knoten in Ihrer Brust tasten, heißt dies nicht automatisch, dass Sie Krebs haben, denn es gibt viele gutartige Knoten. Ein Knoten sollte immer weiter abgeklärt werden. (siehe hierzu Mammographie/Mammasonographie und Gewebeprobe)
Diese Untersuchungen sollten Sie auch regelmäßig selbst durchführen. Lassen Sie sich von ihrem Frauenarzt zeigen, worauf Sie dabei achten sollten.
Die Mammographie und die Mammasonographie werden zur weiteren Abklärung eines auffälligen Tastbefundes angewandt. Durch diese Untersuchungen kann man feststellen, ob es sich eher um einen gutartigen oder einen bösartigen Knoten handelt. Eine weitere Einsatzmöglichkeit dieser Untersuchungen besteht in der Vorsorge, um eventuelle Gewebeveränderung zu erkennen, bevor man sie tasten kann.

 

Mammographie
Die Mammographie ist eine Röntgenaufnahme der Brust. Hierbei können Veränderungen des Brustgewebes sichtbar gemacht werden. Gerade kleinste Veränderungen, wie der sogenannte "Mikrokalk" können so sehr früh erkannt werden, und dadurch können bereits die Vorstufen einer Krebserkrankungen erkannt und behandelt werden.

 

Mammasonographie
Die Mammasonographie ist eine Ultraschall-Untersuchung der Brust und der Achselhöhle. Auch hierbei können Veränderungen des Brustgewebes sowie Lymphknoten in der Achselhöhle dargestellt werden. Gerade bei jungen Frauen ist das Brustdrüsengewebe sehr dicht und dadurch eine Mammographie schwer beurteilbar. Hier ist die Sonographie eine wichtige Untersuchungsmethode. Zysten in der Brust können durch die Sonographie eindeutig identifiziert werden.

 

    

Therapiemöglichkeiten

 

Operative Therapie
Der größte Teil der Frauen mit Brustkrebs kann heute brusterhaltend operiert werden. Die Geschwulst selbst, die unmittelbare Umgebung und ein Teil der Lymphknoten aus der Achselhöhle werden dabei entfernt. Weitere Untersuchungen des Tumorgewebes zeigen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Wiederauftreten der Erkrankung oder Metastasen entstehen könnten und ob eine systemische Therapie in Form einer Chemotherapie oder Hormontherapie notwendig ist. 


Im Falle einer brusterhaltenden Operation ist in jedem Fall eine nachfolgende Bestrahlung erforderlich, seltener auch nach einer Brustamputation Es hängt unter anderem von der Lokalisation und Größe des Tumors im Verhältnis zur Brustgröße ab, ob brusterhaltend operiert werden kann oder nicht. Zur Grundvoraussetzung gehört, dass sowohl die Geschwulst komplett entfernt werden, als auch nach der Operation ein gutes kosmetisches Ergebnis erzielt werden kann. Sollte jedoch eine komplette Brustabnahme notwendig sein, so bedeutet dies keinesfalls den Verlust der körperlichen Integrität, da die amputierte Brust rekonstruiert werden kann. Diese Wiederherstellung der Brust kann in der gleichen operativen Sitzung - oder auch zu einem späteren Zeitpunkt - durchgeführt werden. 


Die plastische Chirurgie hat in den letzten Jahren verschiedene Verfahren entwickelt, die eine Nachbildung der Brustform ermöglichen, ohne dass dies einen negativen Einfluss auf den Krankheitsverlauf für die Patientin hat. Die Rekonstruktion erfolgt entweder durch Einlage von Silikongelimplantaten oder nicht-silikongefüllter Prothesen, oder aber mit körpereigenem Muskel-Haut-Gewebe Sentinellymphknoten (Wächterlymphknoten).
Seit einiger Zeit werden neue Operationsverfahren durchgeführt, mit denen noch schonender und gezielter Lymphknoten entfernt werden können. In wissenschaftlichen Studien wurde und wird geprüft, ob man in Zukunft nur noch die ersten Lymphknoten, die vom Lymphabfluss aus der Brust erreicht werden, als repräsentative Lymphknoten entfernen muss. Hierbei handelt es sich um die sogenannten „Sentinel- oder Wächterlymphknoten“. Sie werden mit Hilfe von Farblösungen oder radioaktiven Substanzen markiert, indem diese vor der Operation in die Umgebung des Tumors gespritzt werden, um sie dann bei der Operation gezielt entnehmen zu können. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren werden die so gekennzeichneten Lymphknoten in der gleichen operativen Sitzung entfernt und auf Tumorzellen untersucht. Finden sich keine Tumorzellen, so soll in Zukunft auf die standardisierte Entfernung von weiteren Lymphknoten aus der Achselhöhle verzichtet werden können.

 


Strahlentherapie
Die moderne Strahlentherapie ist integraler Bestandteil der Brustkrebs-Behandlung. Sie wird nach brusterhaltender Operation und stadienadaptiert nach Mastektomie eingesetzt, um das Risiko eines lokalen Krankheitsrückfalls zu minimieren. Die Behandlung erfolgt täglich, in der Regel ambulant, und erstreckt sich über einen Gesamt-Zeitraum von etwa 5 bis 6 Wochen. Wir arbeiten mit allen Strahlenkliniken der Umgebung zusammen, so dass diese notwendige Behandlung sehr heimatnah erfolgen kann. Ziel der Behandlung ist, eine hohe Effektivität bei bestmöglicher Schonung von gesundem Gewebe zu erreichen. Schonung der Haut und Erhalt eines guten kosmetischen Ergebnisses sind dabei wesentliche Aspekte. Die Bestrahlung erfolgt an einem Linearbeschleuniger mittels sogenannter ultraharter Röntgenstrahlen. Abgestimmt auf die individuelle Körperkontur jeder Patientin wird zu Beginn der Therapie eine optimale Dosisverteilung unter physikalischen und medizinischen Gesichtspunkten berechnet.

 

 

Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Tumortherapie umfasst alle Möglichkeiten der Chemo- und Hormontherapie. Die sogenannte Hochdosis-Chemotherapie wird in Kooperation mit der Inneren Klinik und Poliklinik (Tumorforschung) durchgeführt. Weiterhin kommen Medikamente zum Einsatz, die das Ziel haben, die Lebensqualität der Patientinnen bei fortgeschrittener Tumorerkrankung und unter Chemotherapie zu verbessern. Auch innovative immunologische Antikörpertherapien zur gezielten Aktivierung der körpereigenen Tumorzellenabwehr kommen zur Anwendung. Die Festlegung einer möglicherweise notwendigen medikamentösen Therapie erfolgt in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz.

 

 

    

SELBSTHILFEGRUPPEN

 

 

weitere Informationen unter: www.brustkrebsdeutschland.de

 

 

Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.

 

Kontakt: Frau Nold, Telefon: 06152 - 72 41

 

"Rosa Kriegerinnen"

 

Selbsthilfegruppe für junge Brustkrebspatientinnen

Rosa Kriegerinnen

Rosa Kriegerinnen auf Facebook

    

 

 

 

 

Herzkissen

 

Die Frauenklinik des GPR Klinikums nutzt Herzkissen zur Nachbehandlung von Brustkrebspatientinnen. Das Herzkissen hat einen wichtigen therapeutischen Nutzen: Es dient dazu, den Wundschmerz zu lindern, an dem die meisten Patientinnen nach einer Operation leiden.

 

 

Die Herzkissen können sehr einfach selbst genäht werden. „Ein selbstgenähtes buntes Herzkissen ist ein sehr gutes Geschenk, von Besuchern für Patientinnen nach einer Brustoperation.

 

Es kann zum Trösten dienen, aber auch ein bisschen Aufmunterung und Farbe ins Leben der Brustkrebspatientinnen bringen.

 

Das Schnittmuster und die Nähanleitung für das Herzkissen finden Sie hier.
Presseartikel "Herzkissen" mit ausführlichen Informationen.

 

    

Endometriose

Endometriose ist eine häufig gutartige, aber oft schmerzhafte, chronische Erkrankung von Frauen, bei der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle (ektop) vorkommt. Wie die normale Gebärmutterschleimhaut verändert sich auch die ektope Gebärmutterschleimhaut während des Menstruationszyklus. Die Endometriose tritt meist im unteren Bauch- bzw. Beckenraum auf. Häufig sind dabei die Eierstöcke betroffen.
Endometriose ist eine Erkrankung, die unter Umständen zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität führen kann. Nicht selten wird diese Erkrankung verkannt und Patientinnen berichten über einen oft langen Leidensweg, bevor die Diagnose gestellt wird.

 
Das "Gynäkologische Zentrum" am GPR Klinikum ist eine Anlaufstelle für betroffene Patientinnen und deren Angehörigen. In unserer Endometriose-Sprechstunde bieten wir eine individuelle Beratung, Therapien nach dem neuestem Kenntnisstand, sowie eine persönliche und fachlich kompetente Begleitung während der Therapie an. Für die operative Therapie der Endometriose werden fast ausschließlich endoskopische Operationstechniken, selbst für ausgedehnte Endometrioseerkrankungen angewendet. Qualitätiv hochwertige und innovative Behandlungsmethoden sind für uns ein ebenso wichtiges Ziel der Therapie, wie die Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse jeder Patientin.
 

Aufgrund der Komplexität der Endometriose ist es oft notwendig, weitere Fachdisziplinen mit in die Behandlung einzubeziehen. Daher besteht eine enge Kooperation mit weiteren Fachdisziplinen am GPR Klinikum, insbesondere mit der Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologie (Chefarzt Dr. Vassilios Vradelis) und der Klinik für Allgemeinchirurgie (Chefarzt Dr. Michael Habekost). So können wir selbst bei sehr ausgedehnten Befunden und Beschwerden eine Betreuung in einem Haus gewährleisten.

 

weitere Informationen ... rund um das Thema Gebärmutter u. a. über Endometriose
www.rettet-die-gebaermutter.de

 

 

Plastische (Mamma)-Chirurgie

Neben der allgemeinen Mammachirurgie bei gut- und bösartigen Erkrankungen der Brust bieten wir auch plastische Mammaoperationen wie Brustwiederaufbau nach Amputation, Brustvergrößerungen, Brustverkleinerungen oder Korrekturen bei Asymmetrie an.

 

Außergewöhnlich große Brüste, sehr kleine oder asymmetrische Brüste stellen häufig für die betroffenen Frauen ein körperliches und/oder psychisches Problem dar. Ein operativer Eingriff ist in vielen Fällen gerechtfertigt. Bauchdeckenstraffungen und Narbenkorrekturen nach vorangegangenen Brust- oder Bauchoperationen werden ebenfalls von uns durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Wünsche der Patientinnen wird das entsprechende Vorgehen in einem Vorgespräch ausführlich besprochen.

 

    

Gynäkologische Onkologie

Nachdem Privatdozent Dr. med. Eric Steiner im Sommer erneut in den Expertenrat der Organgruppe Uterus der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft berufen worden war, geht mit der Besetzung der Position des leitenden Oberarztes der Frauenklinik durch Dr. Mario Vescia die Entwicklung des gynäkologisch-onkologischen Zentrums der Frauenklinik am GPR Klinikum in die entscheidende Phase. Damit steht Ihnen nun ein großes Team mit zwei erfahrenen Spezialisten im Bereich der gynäkologischen Onkologie an der Spitze zur Verfügung. Nach Brustkrebs gehören Genitaltumoren zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau.

 

 

Umfassende Versorgung

Die Frauenklinik am GPR Klinikum bürgt für eine umfassende Versorgung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durch erfahrene Spezialisten für gynäkologische Onkologie und ihrer  Mitarbeiterteams. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Krebsspezialisten aus weiteren acht tumorspezifischen Zentren am Klinikum - unter dem gemeinsamen Dach des GPR Klinikums -  können wir unseren Patientinnen alle aktuellen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten anbieten.


Der erste Kontaktpunkt für viele unserer gemeinsamen Patientinnen ist die Ambulanz. Mit einer Überweisung stehen den Patientinnen eine Vielzahl  unserer spezialisierten Sprechstunden offen. Die diagnostischen Möglichkeiten unserer Ambulanz sind fortschrittlich und technisch auf dem neuesten Stand der Medizin. Dies ermöglicht  alle nicht-invasiven Maßnahmen wie Untersuchungen bei unklaren Befunden der Gebärmutter, Eierstöcke oder Brust. Zur optimalen sonographischen Beurteilbarkeit stehen hierzu hochauflösende Vaginal-, Abdominal- und Mammaschallköpfe zur Verfügung.


Auch eine "invasive", das heißt durch Gewinnung von Gewebe durchgeführte Befundsicherung ist ambulant möglich. Hierzu haben wir die Möglichkeit, in örtlicher Betäubung mittels einer Stanzbiopsie unter Ultraschallkontrolle kleine Gewebeproben zu gewinnen, welche im Anschluss feingeweblich unter dem Mikroskop beurteilt werden können.


Die breiten diagnostischen Möglichen der Ambulanz helfen zu entscheiden, ob eine stationäre Aufnahme notwendig ist. In diesem Fall kann von der Ambulanz direkt ein Termin zur Aufnahme vereinbart werden, bei einem Notfall kann die stationäre Aufnahme direkt erfolgen. Ebenfalls über unsere gynäkologisch-onkologische Ambulanz werden gegebenenfalls die weiteren Spezialisten des GPR Klinikums hinzugezogen.

 

    

Konzept der fächerübergreifenden Diagnostik und Behandlungsplanung
Auf dieser Zusammenarbeit basiert auch das Konzept der fachübergreifenden Diagnostik und Behandlungsplanung, das sich an unserer Klinik hervorragend bewährt:

In einer wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz, führen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen - je nach Krebserkrankung zum Beispiel Gynäkologen, Chirurgen, Hämatoonkologen, Radiologen, Pathologen und Strahlentherapeuten- ihr Spezialwissen und ihre Erfahrung zu einer, auf die einzelne Patientin zugeschnittene, individuelle Diagnostik und Therapieplanung zusammen. 


Dabei gilt für uns immer: Wenn es vom Tumor her vertretbar ist, setzen wir eingeschränkt radikale, organerhaltende und minimal-invasive (laparoskopische) Operationstechniken ein. Beispiele dafür sind die Markierung und Entfernung von Wächterlymphknoten bei Schamlippenkrebs, organerhaltende Operationen bei Gebärmutterhalskrebs oder laparoskopische Operationen bei Gebärmutterschleimhautkrebs. Ergänzend oder alternativ haben wir auch  radioonkologische und systemische Therapien zur Verfügung. Behandelt werden sämtliche Tumorerkrankungen der weiblichen Genitalorgane und der Brust. Zielsetzung des Funktionsbereiches ist die Umsetzung von innovativen, auf modernsten Tumorbildungserkennissen beruhenden Therapiekonzepten. Privatdozent Dr. med. Eric Steiner ist Mitglied der European Society for Gynecologic Oncology (ESGO) und der International Gynecologic Cancer Society (IGCS). Neben der klinischen Versorgung werden mit dem Leibniz Research Centre in Dortmund auch experimentelle Forschungsvorhaben erarbeitet. Die Teilnahme an nationalen Forschungstudien steht ebenfalls im Kernbereich der gynäkologisch-onkologischen Versorgung unserer Patientinnen.

 

 

Psychoonkologen  und Sozialarbeiter

Ebenso wie im Vorfeld einer Entscheidung für (oder vielleicht auch gegen) eine Behandlung stehen wir unseren Patientinnen beratend zur Verfügung. Die beratende Funktion führen wir auch nach Abschluss der Behandlung  - in der Phase der ambulanten medizinischen Nachsorge durch ihre behandelnden Ärzte und ihre(n) niedergelassen(e) Frauenärztin oder Frauenarzt - weiter.

 

Außerdem gibt es im Gynäkologischen Zentrum Psychoonkologen und Sozialarbeiter, die die Patientinnen bei Problemen im Alltag unterstützen. Auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung ist das Team der gynäkologischen Onkologie am GPR Klinkum aktiv. 

 

    

 

Ansprechpartner - Schwerpunkt gynäkologische Onkologie

 

 

Prof. Dr. med. Eric Steiner
Prof. Dr. med. Eric Steiner

Chefarzt der Frauenklinik

Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie

Telefon06142 88-1316
Fax06142 88-1223
Mario Vescia
Mario Vescia
Leitender Oberarzt der Frauenklinik
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Telefon06142 88-1316
Fax06142 88-1223

 

Kooperationspartner bei der Versorgung onkologischer Patientinnen 

 

 

Prof. Dr. med. Dimitri Flieger
Prof. Dr. med. Dimitri Flieger

Chefarzt der I. Medizinischen Klinik
Schwerpunkt Chemotherapie und Radiofrequenzablation

Telefon06142 88-1367
Fax06142088-1280
Dr. med. Michael Habekost
Dr. med. Michael Habekost

Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Vizeral- und Thoraxchirurgie

Telefon06142 88-1348
Fax06142 88-1647
Dr. med. Andreas Wieschen
Dr. med. Andreas Wieschen
Chefarzt der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin
Schwerpunkt Diagnostik und Nuklearmedizin
Telefon06142 88-1320
Fax06142 88-1855

© 2010 GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim gemeinnützige GmbH
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