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GPR

Regionales Traumazentrum

Zertifizierung als regionales Traumazentrum

 

 

 

Für Notfälle gut gerüstet:

 

GPR Klinikum erneut als regionales Traumazentrum zertifiziert

    

 

 

Zertifiziert als
regionales Traumazentrum seit 2010

Im Frühjahr 2010 wurde das GPR Klinikum innerhalb des Traumanetzwerkes Hessen, Region Südhessen, als regionales Traumazentrum zertifiziert. Vorausgegangen war eine jahrelange gemeinsame Anstrengung der beiden Kliniken Unfallchirurgie und Anästhesiologie, die Versorgung Schwerverletzter innerhalb des GPR Klinikums zu optimieren. Die Zertifizierung als regionales Traumazentrum verleiht dem GPR Klinikum ein besonderes und herausragendes Gütesiegel.

 
Die klinikinternen Abläufe beim Eintreffen von Schwerverletzten wurden in Anlehnung an die Standards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie formuliert und verbindlich festgelegt.

Nicht jeder Patient, der sich einen unfallbedingten Knochenbruch zuzieht, ist schwerverletzt. Zwischen der subjektiven Empfindung und dem objektiven Sachverhalt einer schweren Verletzung kann naturgemäß eine gewisse Diskrepanz bestehen. Schwerverletzt oder polytraumatisiert ist ein Patient, der gemäß einer von den Fachgesellschaften nach stichhaltigen, empirisch gestützten Kriterien zusammengestellten Checkliste entsprechend klassifiziert worden ist.


Ein einzelnes Krankenhaus kann selbstverständlich einen oder mehrere Verletzte sachgerecht versorgen, jedoch erst die Zusammenarbeit vieler Kliniken innerhalb einer Region stellt die Schwerverletztenversorgung quantitativ und qualitativ auf ein ausreichend hohes Niveau. Damit ein Netzwerk mit funktionaler Kompetenz entstehen kann, war es zunächst notwendig, die versorgungstechnischen Fähigkeiten der verschiedenen mitwirkenden Krankenhäuser und Einrichtungen zu klassifizieren.

 

 

Drei definierte Versorgungsstufen

• Einrichtungen zur Basisversorgung von Schwerverletzten. Sie stellen die Erstbehandlung von Schwerverletzten im Rahmen der chirurgischen Notfallversorgung sicher.


• Regionale Traumazentren als Bestandteile von Einrichtungen der Schwerpunktversorgung. Hier erfolgt die umfassende Notfallversorgung mit Vorhaltung einer festgelegten Anzahl spezieller Fachdisziplinen zur Versorgung von Schwerverletzten mit entsprechenden Intensivbehandlungs- und Operationskapazitäten.


• Überregionale Traumazentren als Bestandteile von Einrichtungen der Maximalversorgung. Diese sind in Kliniken der Maximalversorgung integriert; sie haben die besondere Aufgabe und Verpflichtung der interdisziplinären Behandlung aller Schwerverletzten, insbesondere solcher mit speziellen Verletzungsmustern und -folgen. Als Standorte für überregionale Traumazentren sind besonders Universitätskliniken, große Kliniken der Berufsgenossenschaften und Stadtkrankenhäuser von Großstädten geeignet.

 

 

Einlieferung eines schwerverletzten Patienten

 

Im Falle einer Ankündigung, dass ein schwerverletzter Patient eintreffen werde, wird innerhalb des GPR Klinikums eine Alarmierungskaskade ausgelöst, die dazu führt, dass sich binnen Minuten eine festgelegte Anzahl von Mitarbeitern der unfallchirurgischen und anästhesiologischen Klinik sowie des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin und des Pflegepersonals im Schockraum einfindet.

 

Einlieferung eines Schwerverletzten in den Schockraum der Notaufnahme

Hier erwarten sie den Schwerverletzten, der vom Notarzt übergeben wird. Unter gemeinsamer Betreuung durch die unfallchirurgische und die anästhesiologische Klinik wird der Zustand des Verletzten rasch evaluiert, worauf simultan diagnostische Abklärung und therapeutische Stabilisierung anlaufen.


Innerhalb des GPR Klinikums sind - bis auf eine -  alle Fachdisziplinen kompetent vertreten. Lediglich im Falle einer unmittelbar notwendigen neurochirurgischen Interventionsmaßnahme wird der Patient absprachegemäß in die Klinik für Neurochirurgie der Universitätsmedizin Mainz verlegt, mit der ein entsprechender Kooperationsvertrag besteht.


© 2010 GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim gemeinnützige GmbH
Kontakt

 
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Chefarzt
Prof. Dr. med. Lothar Rudig

 

Vorzimmer
Frau Manuela Schüßler

Tel:  06142 88-1924

Fax: 06142 88-1914

E-Mail: Rudig@
            GP-Ruesselsheim.de

 

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