Wussten Sie, dass...

... ca. 1,5 Mio. Menschen
in Deutschland an
einer Herzschwäche
leiden?

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GPR
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Chefarzt Professor Dr. med.
Hans-Jürgen Rupprecht

 

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Ute Gerhard & Anja Kunkel
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Medizinische Schwerpunkte

Herzinsuffizienz

„Herzleistungsschwäche“, auch Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz), ist eine der am häufigsten gestellten internistischen Leitdiagnosen.

Etwa 1,4 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer chronischen Herzschwäche; 250.000 werden jedes Jahr deswegen in Krankenhäuser eingewiesen.

Bei „Herzschwäche“ handelt es sich um einen Symptomkomplex, bei dem das Herz akut oder chronisch unfähig ist, ohne Unterstützungsmaßnahmen ein ausreichendes Blutvolumen zu fördern. Hierzu stehen häufig in Verbindung:
• reduzierte körperliche Belastbarkeit
• hohe Rate an Herzrhythmusstörungen
• verkürzte Lebensdauer


Früher stand man der „Herzschwäche“ hilflos gegenüber. Inzwischen wurden große Fortschritte erzielt. Die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig:
• Blutdruckeinstellung
• Ballondilatation
• Bypass- oder Herzklappenoperation
• Bewegungstherapie
• neue Medikamentengruppen
• spezielle Schrittmachersysteme (Resynchronisationstherapie/Defibrillatoren)
 

Alle diese diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur Behandlung akuter und chronischer Formen der Herzinsuffizienz werden in der II. Medizinischen Klinik angeboten. Als letztes Mittel der Therapie bleiben die Herztransplantation sowie die Stammzelltransplantation, die im Bundesgebiet in Schwerpunktzentren durchgeführt werden.

 

Koronare Herzerkrankung

Arteriosklerose am Herzen manifestiert sich in Form der koronaren Herzerkrankung. Hierunter versteht der Kardiologe die Verengung respektive den Verschluss der Herzkranzarterien. Diese Veränderungen führen zu Druckschmerzen und Engegefühl im Brustkorb (Angina pectoris) oder - im schlimmsten Fall bei Verschluss einer Arterie - zum Herzinfarkt.

Wir legen in unserer täglichen Arbeit besonderen Wert darauf, frühe Symptome der Erkrankung zu erkennen und berücksichtigen besonders das individuelle Risikoprofil jedes Patienten.

 

Je nach vorliegenden Symptomen erfolgt eine Stufendiagnostik durch EKG, Labor, Belastungs-EKG, Echokardiographie, gegebenenfalls Stress-Echokardiographie, Myokardszintigraphie und Herzkatheteruntersuchung.  

 

Das Herzkatheterlabor

Bei vorliegender koronarer Herzerkrankung ergibt sich aus dem Befund der Koronarangiographie die Therapieempfehlung. Bei leichterer Erkrankung (keine höhergradige Verengung der Herzkranzarterien) ist eine medikamentöse Therapie zur Minderung bestehender Risikofaktoren angezeigt. Liegen einzelne ausgeprägte Verengungen vor, ist eine Aufdehnung (PTCA) mit gegebenenfalls nachfolgender Stentimplantation  (hauptsächlich mit medikamentös beschichteten Stents) die Behandlungsmethode der Wahl.

Sind alle drei Herzkranzarterien betroffen, empfiehlt sich eine Bypass-Operation. Hierzu weisen wir unsere Patienten den mit uns eng kooperierenden herzchirurgischen Zentren zu. Diese sind die Herz-Thorax-Gefäßchirurgien der Universitätsmedizin Mainz und dem Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M.sowie der Kerckhoff-Klinik Bad-Nauheim.

 

 

Herzrhythmusstörungen

Störungen des Herzrhythmus können harmlos und unbemerkt auftreten, sie können aber auch Symptome verursachen, die von leichtem Herzrasen bis hin zu unmittelbar lebensbedrohlichen Tachykardien (plötzlicher Herztod) reichen. Einen großen Teil unserer ambulanten und stationären Tätigkeit widmen wir der Abklärung von Herzrhythmusstörungen.

 

Diagnostisch entscheidend sind EKG- und Langzeit-EKG-Untersuchungen. Gelegentlich kann aber erst mittels Event-Recording-EKG (Mini EKG-Einheit, welche der Patient permanent bei sich trägt und bei Symptomen aktiviert) oder durch einen implantierten LOOP-Recorder (abrufbare EKG-Aufzeichnung auch ohne Mitarbeit des Patienten) die Diagnose eindeutig geklärt werden.

 

Eine kritische Verlangsamung der Herzschlagfolge oder gar ein kurzzeitiges Pausieren der Herzaktionen führt zu Schwindelanfällen bis hin zur Bewusstlosigkeit (Synkope). Können in einer gründlichen kardiologischen Untersuchung keine korrigierbaren Ursachen gefunden werden, ist eine dauerhafte Therapie mit einem Herzschrittmachersystem indiziert. Implantierbare Herzschrittmacher kommen seit 1958 zur Anwendung. Inzwischen wurden die Systeme derart weiterentwickelt und miniaturisiert, dass jedem Patienten ein für seine individuelle Herzrhythmusstörung optimiertes Schrittmachersystem zur Verfügung steht. Die Implantation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert je nach System 20-60 Minuten. Eine lebenslange Nachsorge zur Überwachung der Schrittmacherfunktion und Batterieleistung schließt sich an.

In der Herzschrittmacher-Sprechstunde überprüft Oberarzt Dr. Nalenz die Funktion des implantierten Gerätes.

Herzrasen kann in der Regel medikamentös gut behandelt werden. Häufig ist es ausreichend die zugrunde liegende Herzerkrankung (beispielsweise Verengung der Herzkranzarterien, Herzklappenfehlfunktionen oder Schwäche der Herzmuskulatur) zu behandeln. Aber auch nicht primär das Herz betreffende Störungen wie beispielsweise Störungen des Mineralhaushaltes oder der Schilddrüsenhormone kommen als Ursache in Frage und können behandelt werden. Bei wiederholt auftretenden lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen oder nach erfolgreicher Wiederbelebung kommen implantierbare Defibrillatoren (ICDs) zum Einsatz.

 

Internistische Intensivmedizin inkl. Behandlungen bei Schlaganfall  

 

Der Funktionsbereich "Intensiveinheit" verfügt über:
• neun Intensivbetten
• fünf Beatmungsplätze
• drei Intermediate Care Betten (Überwachungsbetten)

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Intensivstation befindet sich die Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) mit fünf Betten. Der neurologische Verantwortungsbereich wird durch den leitenden Oberarzt Dr. Johannes Richter und Oberarzt Dr. Marcel Féchir sichergestellt.

Neben dem Schwerpunkt der Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems werden alle komplizierten internistischen Krankheitsverläufe behandelt.

 

Hierbei kommen sämtliche diagnostischen und therapeutischen Verfahren der modernen Intensivmedizin zum Einsatz. Dies umfasst:
• Akutdialyse und Hämoperfusion

• alle Verfahren der künstlichen Ernährung
• Defibrillation und passagere Schrittmachertherapie
• Infusions- und Transfusionstherapie
• invasive und nicht-invasive Beatmungsstrategien

• Kardioversion
• medikamentöse Thrombolysetherapie

• Primäre und sekundäre Giftelimination bei Intoxikationen

 

Ausgewählte Möglichkeiten der Intensivstation sind:
• Extrakorporale Verfahren
• Frühe enterale Ernährung und Mobilisation (Fast Track Konzept)
• intraaortale Ballongegenpulsation (IABP)
• Invasives Kreislaufmonitoring
• Invasive und nicht invasive Beatmung
• In der Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) werden Lyse-Therapien durchgeführt

• Punktionstracheotomien

• Regionale und systemische Schmerztherapie

(in Kooperation mit der Klinik für Anästhesie, anästhesiologische Intensivmedizin und perioperative Schmerztherapie)

 

Eine abgestimmte Zusammenarbeit und enge Kooperation mit den anderen Kliniken des Hauses ist selbstverständlich.

 


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OA-Prof-Dr-Rralf-Blank

 

Ltd. Oberarzt

cimzetes föiskolai tanár (Prof.)

Dr. med. Ralf Blank

 

Leiter invasive Kardiologie

 

Telefon: 06142 88-1427

E-Mail: blank@
gp-ruesselsheim.de

Kontakt

 

 

Oberarzt Dr. med. 
Michael C. Bott

 

Leiter Rhythmologie

 

Telefon: 06142 88-3100

E-Mail: bott@
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