Klinikumgebäude mit Parkansicht

Wussten Sie, dass...

das GPR Klinikum im Jahr 2016 sein 60-jähriges Bestehen feiert?

GPR

Medizinische Zentren

Zeitgemäße Entwicklung in der medizinischen Versorgung

Die Bildung von medizinischen Zentren gilt als zeitgemäße Entwicklung in der medizinischen Versorgung. In diesen Zentren werden alle für die Behandlung einer spezifischen Erkrankung sinnvollen diagnostischen und therapeutischen Leistungen gebündelt und koordiniert an einem Ort angeboten. Dadurch erhalten die Patientinnen und Patienten sämtliche erforderlichen Maßnahmen aus einer Hand.  Die klinische Zentrenbildung dient der optimierten fachübergreifenden Kooperation innerhalb des GPR Klinikums. Die enge Verknüpfung einer fachübergreifenden Patientenversorgung ermöglicht die bessere Behandlung der jeweiligen Krankheitsbilder. Zur Sicherung, beziehungsweise Weiterentwicklung der qualitativen Standards der Zentren, haben verschiedene wissenschaftliche Fachgesellschaften - wie die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie oder die Deutsche Gesellschaft für Angiologie - bereits wichtige Qualitätsanforderungen definiert, an denen sich das GPR Klinikum im Rahmen der Zentrenentwicklung und -zertifizierung orientiert.

 

Bestmögliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger

Mit dem Anspruch, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Rüsselsheim und der Region eine bestmögliche medizinische Versorgung angedeihen zu lassen, wird im GPR Klinikum der Ausbau der medizinischen Behandlungsqualität stetig vorangetrieben. Das Ergebnis sind medizinische Zentren oder Kompetenzzentren auf hohem Versorgungsniveau. In diesen Zentren werden sämtliche für die Behandlung von spezifischen Erkrankungsgruppen - zum Beispiel Gefäß- oder Darmerkrankungen - erforderlichen Teilleistungen gebündelt und koordiniert an einem Ort angeboten.

 

Zentren im GPR Klinikum

Im Oktober 2011 wurde eine sogenannte Chest Pain Unit (CPU) - zu  Deutsch Brustschmerzeinheit - im Notaufnahmebereich des GPR Klinikums etabliert. Alle Patienten mit akutem Brustschmerz sollen in dieser zentralen Anlaufstelle des Klinikums einer raschen Diagnose und Therapie zugeführt werden.

 

Bereits 2009 erfolgte die Zertifizierung als Regionales Traumazentrum nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Eine Spezialeinrichtung für Schlaganfallpatienten - "Stroke Unit" mit vier Plätzen - die ebenfalls zertifiziert werden soll, konnte bereits in Kooperation mit der auf dem Klinikgelände niedergelassenen neurologischen Gemeinschaftspraxis Egry / Dr. Müller-Schulzen / Dr. Klyk ihren Betrieb aufnehmen. Die Anerkennung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen liegt hierfür bereits seit 2008 vor. Außerdem wurden im Frühjahr 2010 noch zwei weitere Neurologen im GPR Klinikum eingestellt. Das GPR trägt mit dieser Maßnahme dem leider deutlich zunehmenden Bedarf nach einer Schlaganfallbehandlung vor Ort Rechnung und sorgt damit für eine sichere wohnortnahe Versorgung. Dies ist für die betroffenen Patienten von besonderer Bedeutung, da hier wenige Minuten für eine erfolgreiche Behandlung von besonderer Bedeutung sind.

 

Das Interdisziplinäre Kontinenzzentrum soll sich dem anschließen. In dem Zusammenhang ist im Vorfeld die Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologie des GPR Klinikums bereits seit April 2009 zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. Sie steht damit als spezialisierte Abteilung für alle Fragen zur weiblichen und männlichen Inkontinenz zur Verfügung. Das "interdisziplinäre Gefäßzentrum" in Kooperation des GPR Klinikums und der Kreisklinik Groß-Gerau gegründet. Die Idee der Kooperation beider Kliniken wurde aufgrund der unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten im Bereich der Gefäßmedizin entwickelt. Patienten, die einen chirurgischen oder minimalinvasiven Eingriff benötigen, werden  von einem spezialisierten Gefäßchirurgen aus dem GPR Klinikum operiert. Patienten, die eine konservative Therapie erfahren sollen in der Kreisklinik Groß-Gerau behandelt.

 

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und die Frauenklinik stellen im GPR Klinikum  als "Perinataler Schwerpunkt" die Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen sicher. Das "MutterKindZentrum" setzt die Idee einer Wand-an-Wand-Lösung konsequent um. Tatsächlich trennt nur eine Wand den Kreißsaal von der Kinderklinik mit ihrer Kinder-Intensivstation. Durch die sehr kurzen Wege besteht auch bei Komplikationen höchste Sicherheit für Mutter und Kind während und nach der Geburt.

 

Zukünftige Zentren im GPR Klinikum

Für eine Vielzahl von medizinischen Zentren wurden bereits die notwendigen Strukturen geschaffen. Weitere Zertifizierungsmaßnahmen wie z. B. eines „Onkologischen Zentrum“ - inklusive eines ambulanten Chemotherapiezentrums mit 18 Plätzen und eingestreuten Palliativbetten sind angestrebt. 


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